Neu! Ab dem 12. August 2020: Lerne Deutsch mit deinem Baby oder Kind!

Ab Mittwoch, dem 12.08.2020, können Sie im Familienzentrum Deutsch mit Ihren Kindern im Alter von 3 Monaten bis 3 Jahren lernen.
Es ist immer eine Deutschlehrerin und eine pädagogische Fachkraft dabei.
Der Kurs findet jeden Mittwoch zwischen 11:30 Uhr und 13:30 Uhr statt.
Die Volkshochschule Berlin bietet dieses Angebot an.

Neue Mütter können jederzeit dazu kommen.
Die Kurse sind kostenfrei.

Es sind noch Plätze frei!

Die Anmeldung erfolgt direkt im Familienzentrum unter kidz@familienzentrum-villaluetzow.de oder unter 0157-805 35 765.

Während der Berliner Schulferien findet der Kurs nicht statt.

Wenn der Herbst ruft: Unser Elternkurs “Starke Eltern-Starke Kinder”…

Unser kostenfreier Elternkurs “Starke Eltern-Starke Kinder” vom Kinderschutzbund beginnt ab Dienstag, den 10. November von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr. Wir treffen uns ca. 10 mal wöchentlich im Familienzentrum.

Leitung: Marlies Bocionek, unsere zertifizierte Fachkraft, und Christine Rieth.

Noch sind Plätze frei (die Gruppengröße wird coronabedingt kleiner sein) ! Anmeldung: unbedingt erforderlich. Bitte über das Familienzentrum.

Finanziert wird der Elternkurs von der Bundesstiftung Frühe Hilfen!

Ahoi Kiezkrabbler, weiter geht es ab Donnerstag, den 20.08.2020

Unsere beliebte Kiezkrabbelrunde findet wieder statt!

Ab Donnerstag, den 20.08.2020, treffen wir uns wöchentlich von 11.00 bis 12.00 Uhr im Familienzentrum.

Das Angebot richtet sich an Eltern mit ihren Babys/Kiezkrabblern ab der 6. Lebenswoche.

Begleitet wird das Angebot von unserer Kinderkrankenschwester Susanne.

Keine Kosten, keine Anmeldung erforderlich- kommt einfach vorbei!

Wiedereröffnung: Spielecafé mit San ab dem 15.09.2020

Unser Spielecafé mit San für Kinder bis 6 Jahren mit ihren Eltern eröffnet seine Pforten am Dienstag, den 01.09.2020 von 16:30 Uhr bis 18:00 Uhr.

Für die Kinder: Quatsch machen, Bällebad, Spielehaus und vieles mehr.

Für die Eltern: guter Kaffee, Auszeit mit Austausch.

Kommt einfach vorbei (keine Anmeldung/keine Kosten)!

Wer ist San? San ist unsere Dipl. Kleinkindpädagogin und Krippenfachkraft, in spe allerdings auch Tischlermeisterin sowie altbewährte Barristadame. Was wollen wir mehr?

Was machst du dann?

Wie geht es weiter nach der Krise?

Das Alte war, das Neue wartet.

Wir sind im Übergang – gesellschaftlich und individuell.

Übergänge/Phasen kennen wir gut von unseren Kindern. Umso kleiner sie sind, umso häufiger durchlaufen wir sie. Wir wissen es ist mit viel Unruhe, Frust und Unsicherheit verbunden.

Und atmosphärisch spiegelt es mein Dasein derzeit auch deutlich wieder.
„Ich weiß einfach nicht“ und „Gleichzeitig“ (ich spiele hier auf die Gleichzeitigkeit von Gefühlen an) sind meine Lieblingsphrasen in den letzten Tagen.
Und in dem ich nicht weiß, weiß ich auch nicht mich richtig zu verhalten. Ich bin verunsichert.

Im Übergang wissen wir meist trotzdem schon, dass wir gerade wachsen, auch wenn es sich anfühlt als würden wir eher vier Schritte zurückgehen anstatt einen nach vorne.

Aber wie lange dauert dieser Corona Übergang? Und was wartet noch auf uns? Und beginnen wir nicht gerade erst, mit den ersten Öffnungen, etwas zu verarbeiten, was sich in den letzten Wochen im Stillstand äußerte.

Also lassen Sie uns spinnen, lassen Sie uns ein Gedankenexperiment wagen:
Angenommen die Krise wäre vorbei, was würden Sie sich wünschen? Was würden Sie anders machen? Was wäre Ihnen wichtig?

Lassen Sie es uns wissen!

…Vielleicht ist es dann wieder Frühling und wir lauschen gemeinsam am Abend der Nachtigall im Garten…

Neu!Unsere Corona-Edition:Virtuelle Leseabenteuer mit Babette

Liebe Kinder, liebe Eltern,

wir begrüßen Euch herzlich zur 1. Folge von Babettes virtuellen Leseabenteuern und Bilderbuchreisen. Heute mit Kasmir und seinem Freund Frippe, die weiße Bohnen pflanzen. Babette liest vor und zeigt Euch, wie es geht. Alles wie immer – nur leider über den Fernseher. Bald erscheint eine weitere Folge. Und das machen wir so lange bis wir uns endlich wieder sehen dürfen. Viel Spaß!

Hommage an die Kiezkrabbler

Endlich war es soweit! Unser virtuelles Kiezkrabbeln ging in die erste Runde und die Freude war groß uns endlich, wenngleich auch in ganz neuem Rahmen, wiederzusehen.

Eure Kinder:
Wir sind ja in den letzten Monaten gemeinsam mit ihnen gewachsen, umso sehnlicher war unser Bedürfnis ein Blick auf sie zu erhaschen.
Und nicht nur ihr habt Euch präsentiert (mit frisch gewaschenen Haaren), sondern in erste Linie natürlich Eure süßen Räuber.
Und aus manchem Baby ist in dieser Shutdown Zeit schon fast ein richtiges Kleinkind geworden:

Der kleine R. kann so herzzerreißend schön brabbeln, dass ich mich schon sehr auf seine ersten Wörter freue. Er lernt auch schon fleißig die Buchstaben kennen und ist ein für die Werbung geschaffenes Paustbacken Format, das für seine Mutter schon früh eine „Trageherausforderung“ darstellte.

Die kleine E., die stets so gelassen und zufrieden Ihre Welt erkundet. Schon jetzt eine Modeikone, die das Sitzen liebt, trotz ihrer ersten Robb-Versuche und die es wahrscheinlich ihrer Mutter gleich tut und die Welt, wenn schon, auf zwei Beinen erobern möchte.

Der kleine N., einfach zuckersüß. Hat sich ausgerechnet an den Ostertagen verletzt und musste einiges über sich ergehen lassen. Umso mehr sucht und braucht er gerade die volle Aufmerksamkeit seiner Mutter. Er weiß genau, was er will und kann schon sehr schön vertiefend spielen.

Die kleine O., die den Trubel liebt und lieben muss mit großen Bruder. Sie ist unsere Sauberkeitsqueen – fast nie eine Windel und schon mit einem Jahr bereit festzuhalten und loszulassen, wann sie möchte. Wow! Ein herrlich freies, tänzerisch anmutendes und smartes Mädchen.

Die kleine H., eigentlich schon ein richtiges Krippenkind. So neugierig, ohne Angst und voller Selbstvertrauen, erkundet sie ihre Umgebung, es sei denn sie hört Stimmen aus einer ihr fremden virtuellen Welt. Und charmant ist sie- ihr Lächeln besticht! Sie ist bereit für die Welt da draußen, sobald Corona sie lässt- kein Stillen mehr und ihr eigenes Bett.

Ihr selbst:
Ach ja, einfach schön Euch wieder als Gruppe zu erleben.
In aller Unterschiedlichkeit, wie es Euch derzeit geht und wie ihre auf die Krise und private Erlebnisse reagiert, so deutlich spürt man die Atmosphäre, die Ihr gemeinsam schafft, wenn wir Zusammenkommen.
Und dann ist da auf einmal ganz viel Zuversicht und Leichtigkeit und die Ideen beginnen zu sprudeln. Und natürlich ist da auch ganz viel bedingungslose Mütterlichkeit. Frauenpower par excellence bzw. a la Gelée Royal.

Bevor wir Zusammenkamen, spürte ich, eigentlich bin ich in dieser neuen Zeit noch nicht ganz angekommen. In einer Zeit, in der Corona ein Arschloch ist und in der vieles nicht mehr so ist wie zuvor.
Ich stand noch auf der Kreuzung zwischen Stillstand und Zukunftsangst und fragte mich, wer ich eigentlich bin oder wer ich werden könnte in der neuen Zeit.
Und eines wurde zunehmend deutlich: Ich hatte völlig meine eigene Wäscheleine- meine Struktur verloren und irrte durch meinen Alltag ohne Plan und Verstand. In dem Arbeitsräume und Kinderräume wegbrachen, brach auch die Ordnung meiner Planungshoheit zusammen. Und wenn Struktur zusammenbricht, schwingt auch immer ein bisschen Angst mit.

Wir landeten auch beim Thema Strukturlosigkeit, und es tat gut darüber in den Austausch zu gehen und Eure Ideen und Lösungen zu hören.

Für den interessierten Leser/Anregungen aus der Gruppe:

• Zum Thema Struktur: Die App timetree wurde empfohlen. Nicht nur die Strukturierung des Alltags wird wohl ermöglicht, sondern auch individuelle Auszeiten von Frau/Mutter oder Mann/Vater können besser umgesetzt werden.

• Ein gemeinsamer Ausflug in den Zoo oder Tierpark wird wieder möglich:
Die Pforten eröffnen ab dem 27.04.2020 unter eingeschränkten Bedingungen
https://www.zoo-berlin.de/de/aktuelles/news/artikel/zoo-und-tierpark-berlin-oeffnen-unter-einschraenkungen-wieder

• Lesetipp:
Gruner und Jahr bieten dir bis zunächst 30. April alle Magazine und Zeitschriften (wie Geolino etc.) kostenlos zum Download
https://aktion.grunerundjahr.de/deutschland-bleibt-zuhause

Liebe Kiezkrabbler Gruppe, ich freue mich auf kommenden Donnerstag auf eine neue Runde Austausch, Fragen stellen, Antworten suchen, mit Euren Kindern, mit Euch und mit Susi- gemeinsam eben.

Liebe(r) LeserIn, sollten Sie auch gern dabei sein wollen, melden Sie sich über das Kontaktformular der Website, dann erhalten Sie den Einladungslink via Mail. Wir freuen uns über neue Gesichter.

Bleiben Sie/Bleibt gesund,
Christine Rieth

Neu!Unsere Corona-Edition: Virtuelles Kiezkrabbeln

Unsere offene Kiezkrabbelgruppe für Eltern mit ihren Babys betritt ab dem 23.04. neue virtuelle Krabbelwege.
Jeweils donnerstags treffen wir uns von 11.00 Uhr bis 12:00 Uhr über das Videokonferenz Programm Zoom.
Wir wollen mit Euren Babys singen, uns austauschen, in Kontakt bleiben und natürlich berät und hilft unsere Kinderkrankenschwester und Frühe Hilfen Fachkraft Susanne Eigen bei allen Fragen Rund ums Baby und die Geburt.

So funktioniert es:
Meldet Euch per Mail bei uns (kidz@familienzentrum-villaluetzow.de). Daraufhin erhaltet ihr den Einladungslink mit den erforderlichen Zugangsdaten sowie die gültigen Datenschutzbestimmungen.

“Angst essen Seele auf” oder was meiner Seele gut tut

Liebe Familien,

Ostern liegt hinter uns. Und ich hoffe Sie hatten es ebenso fröhlich, aufregend und frühlingshaft wie wir. Das Osterfest war nochmal ein Höhepunkt der Freude für die Kinder.

Und was kommt jetzt?

6 Wochen sind wir als Familie auf uns zurückgeworfen. Ich kann der Krise dennoch einiges positives abgewinnen, aber der Mangel an gleichaltrigen Spielpartnern wird nun langsam aber sicher eklatanter und äußert sich in unseren heimischen Kulissen mit viel Frust und Aufmerksamkeitsgebarden von Seiten der Kinder.
Wiederum mit viel Ungeduld und Gezeter von Seiten der Mutter. Seinem Beruf in den eigenen vier Wänden nachgehen zu wollen ist mit Kleinkindern ein schier unmögliches Unterfangen. Und ehrlich gesagt: ich will auch langsam nicht mehr „dauerspielen“.
Die Struktur ist wahrlich schwer aufzubauen, wenn so viele Dinge im urbanen Raum untersagt sind. Und der Widerstand und Protest der Kinder ist gegenüber den Eltern tatsächlich ein anderer als in Gruppensettings von Kita-Institutionen oder anderen den Kinder lieben Verwandten und Bekannten.

Gleichzeitig:
Worüber soll ich mich beschweren? Das existenzielle Leid vieler Menschen in diesen Zeiten verfolge ich tagtäglich und da sind meine familiären Sorgen doch ein Pups… ein Pups gegenüber der tatsächlichen Ausgangssperre, der Enge und Isolation, der finanziellen Not, der Gewalt und der Angst vor Verlust des eigenen Lebens oder dem eines nahestehenden Menschen.
Der Genuss und die Angst die liegen derzeit so ganz nah beieinander.

Angst essen Seele auf-
ein arabisches Sprichwort sowie ein Fassbinder Filmtitel aus den 60er Jahren. Das Sprichwort lässt mich in den vergangenen Tagen nicht mehr ganz los. Und so sage ich meiner Angst häufiger mal Guten Tag anstatt ihr aus dem Wege zu gehen. Das tut meiner Seele gut.

Gut tut mir auch die Dokumentation „Schicksalsjahre einer Stadt“ vom Rbb. Die gucke ich mir derzeit jeden Abend nach der Tagesschau auf der ARD Mediathek an. Es ist wie Balsam für meine Seele zurückzuwandern in andere Zeiten. Zudem höchstspannend und Ideengebend auch für die heutige Situation. Berlin ist schon aus vielen Krisen immer wieder wie Phönix aus der Asche auferstanden. Schauen Sie mal rein:
https://www.rbb-online.de/berlin-schicksalsjahre/themen/berlin—schicksalsjahre-einer-stadt.html

Was noch gut tut? So simpel und einfach: der Wald.
Kein dichtes Gedränge, Vogelgezwitscher, Räuberspiele, Naturerwachen und Bewegung.

Was tut Ihnen derzeit gut?
Lassen Sie uns teilhaben und unsere Erfahrungen teilen!
Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund,
Christine Rieth